Hinweise zu MP3-Suche im Internet

Die zuständigen Leute im HRZ beschweren sich immer wieder, dass viele Studentendorfbewohner die bekannte Music-Community Napster u.Ä. nicht nur zum Download von MP3 benutzen, sondern auch viele MP3-Dateien freigeben. Somit tritt ihr Rechner als Server auf (was an sich verboten ist!) und belastet dank guter Anbindung und 100% Erreichbarkeit das Universitätsnetz. 

Auch größere durchgehende Datenströme belasten das Studentendorf- und das Uninetz erheblich. Deswegen sind sie vom HRZ unerwünscht. Des weiteren können sie erhebliche zusätzliche Kosten für die Uni verursachen, die irgendwann auf die Verursacher umgelegt werden können. HRZ will für die Uni nicht mehr für Datenverkehr zahlen, daher sind sie strickt gegen solche Programme, die das Netz belasten.

In diesem Zusammenhang hat das HRZ angedroht, alle Anschlüsse, die das Netz durch die Benutzung von Napster & Co. vollstopfen, ohne Ankündigung zu sperren. Denkt bitte auch daran, dass HRZ im Stande ist, die Nutzung solcher Clients durch Port- bzw. IP-Blocken für alle und immer zu unterbinden.

Was kann man machen, um Dateien sicher und schnell aus dem Netz zu ziehen, ohne es zusätzlich zu belasten?

Ich möchte Euch alle noch einmal bitten zu überprüfen, dass die Fileshare-Clients wie Napster, Imesh, Gnutella, LimeWire, BearShare, WinMX, AudioGalaxy, Morpheus u.v.a.m. keine Uploads (ausgehende Datentransfers) von Dateien aus dem Studentendorf durch andere Internetbenutzer ermöglichen.

Napster ließ sich dafür konfigurieren, dass die maximale Anzahl der Uploads auf Null gestellt wird (Maximum simultaneous uploads per user unter Napster Preferences/Sharing). Jedes Mal wird Napster beim Start mitteilen, dass der File Server abgeschaltet ist, und so soll es auch bleiben! 

Andere Clients lassen sich nicht so einstellen, dass die Uploads völlig unterbunden werden. Für diese Software gilt: nur bei Bedarf starten, möglichst keine Dateien sharen (d.h. runtergeladene Dateien umgehend aus dem gesharten Verzeichnis verschieben) und nach dem erfolgten Download von erforderlichen Dateien das Programm sofort wieder schließen. Zu beachten ist, dass diese Software nach dem üblichen Schließen meist weiterhin im Windows-Trashmenü (unten rechts) "unbemerkt" weiterlaufen. Dort müssen sie ebenfalls noch einmal geschlossen werden (rechter Mausklick und Exit).

Bei Gnutella Network basierten Clients (Gnutella, LimeWire, WinMX, BearShare etc.) gibts keine zentralen Suchserver, die die Suchanfragen bearbeiten. Diese Clients verbinden sich automatisch zu einem Netz und leiten die Suchanfragen gegenseitig weiter. Das implipziert zusätzliche Gefahr für die Netzbelastung. Selbst, wenn nichts runtergeladen oder gezogen wird, kommt es zu einem nicht unerheblichen Netzverkehr wegen Weiterleitung von Suchanfragen etc. Um dies zu vermeiden gilt folgendes: nach Möglichkeit keine Incoming Hosts zulassen. Outgoing-Hosts-Verbindungen nur bei der Suche benutzen, 3-5 Verbindungen reichen aus. Sie sind für den Download nicht erorderlich und sind umgehen zu schließen und zu verbieten (max. Anzahl auf Null!), sobald erforderliche Datei gefunden ist.